Beiträge zu ‘(8) Selbstorganisation’

Management Wissen

Kultur stärken

„Die Arbeit ist auch bei uns nicht nur lustig.“ Trotzdem verzichtet Frontify auf Regelwerke, in denen steht, was die Mitarbeiter zu tun und zu unterlassen haben. „Unsere Kultur baut auf gegenseitigem Vertrauen auf,“ sagt Fischler. „Wir arbeiten selbstverantwortlich und effizient.“ Diese Kultur beizubehalten sei sehr wichtig. „Wir investieren viel Zeit in die Rekrutierung neuer Mitarbeiter“, sagt Personalchef Adrien Fernandez. „Jeder Neue muss die Kultur stärken.“ (Quelle: Spielend an die Weltspitze, Ostschweiz am Sonntag, 25.3.2018)

Management Politik

Schreibmaschinen-Symphonie

 

1964: Zu den kulturellen Ikonen der Expo in Lausanne gehört die Schreibmaschinen-Symphonie von Rolf Liebermann. Im gleichen Jahr verabschiedet das Bundesparlament das Arbeitsgesetz. 2015: Die Schreibmaschinen klappern nicht mehr. Heute summen Computer, Smartphones, das Internet. Vergleichbar radikal verändert hat sich die Arbeitswelt. Nur, dies interessiert den Bundesrat nicht. Was 1964 beschlossen wurde, muss im Jahre 2015 durchgesetzt werden. Und die Folgen? Julien Borel, Schweizer und leitender Ingenieur bei Google bringt es auf den Punkt: weiterlesen

Politik

Haftung ist die beste Regulierung

 

Der VW-Skandal zeigt einmal mehr: Grosskonzerne sind unflexibel, unüberschaubar, unkontrollierbar. Früher oder später werden sie von illegalen Machenschaften eingeholt. Und die Konsequenzen? Die Chefs „übernehmen Verantwortung“, treten zurück. Reich, satt, wohlgenährt. Die finanziellen Folgen tragen andere. Hier muss sich etwas ändern. Auch in der Konzernwirtschaft sollte der Grundsatz der persönlichen Haftung gelten. Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen. Alles andere ist verwerflich und hat mit freier Marktwirtschaft nichts zu tun.

Wissen

Born to be free!

Die Motivation macht den Unterschied.

Für die überwiegende Mehrheit der privat gehaltenen Unternehmen liegen die wichtigsten Geschäftsziele im Überleben des Unternehmens und im Erhalt der Unabhängigkeit. Diese langfristig angelegten Zielsetzungen werden stärker gewichtet als kurzfristiger Geschäftserfolg. Es geht letztlich nicht darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst gross zu werden, sondern um Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

Politik

Vertrauen verboten

Die Funktionäre in Bundesbern haben sich geeinigt. Vertrauensarbeitszeit soll künftig nur noch für Mitarbeitende mit einem Mindesteinkommen von 120’000 Franken und mit Zustimmung der Gewerkschaften möglich sein. Ein Frontalangriff auf die kleineren, unabhängigen Unternehmen. Lassen wir uns das gefallen?

Wissen

Small is smart

Im Industriezeitalter stand die Wertschöpfung eines Betriebes in einem direkten Zusammenhang zur Zahl der Lohnarbeiter. Noch heute definieren wir daher Unternehmen nach der Anzahl der Mitarbeitenden. In Grossunternehmen arbeiten mehr als 250, in mittleren Unternehmen mehr als 50, in Kleinunternehmen bis zu 49 Personen.

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Politik

Geteiltes Leid?

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung machen glücklich. Dies gilt auch am Arbeitsplatz. Bei einer unselbständigen Tätigkeit ist die Gefahr, an psychischen Leiden zu erkranken, rund viermal grösser als bei einer selbständigen Tätigkeit. Wenig überraschend hält denn auch die öffentliche Verwaltung den Spitzenwert bei den Mitarbeitenden, die aus psychischen Gründen aus dem Arbeitsprozess ausscheiden.

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Politik

Bürokratie live

Sie wollen als selbständiger Einzelhändler die gesetzlichen Forderungen an die Arbeitssicherheit erfüllen? Kein Problem. Der Gesetzgeber hat alles Notwendige geregelt. Hier ein Überblick über die in diesem Zusammenhang relevanten Gesetze und Verordnungen: 1. Schweizerisches Zivilgesetzbuch, 2. Obligationenrecht, 3. Schweizerisches Strafgesetzbuch, 4. Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 5. Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten,

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