Beiträge zu ‘(3) Freiwilligkeit’

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Die Macht der Nutzer

 

Dies gelesen: EU will Facebook-Algorithmen regulieren (Quelle: ZEIT ONLINE, 17.4.2018) Das gedacht: Globale soziale Netzwerke lassen sich nicht wie die Einfuhr von Aprikosen kontrollieren. Im digitalen Universum liegt die Macht bei den Nutzern. Wer nicht zufrieden ist, löscht seinen Account, meldet sich ab. Für die Politik eine Horrorvorstellung. Nicht nur in der EU.

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Nationale Einheit als Geschäftsmodell

                                                                                                                                                                                              Mit Schlaumeiereien, wie dem neuen Gebührenmodell für die Finanzierung der staatlichen Medien lassen sich möglicherweise Abstimmungen gewinnen. Nicht aufzuhalten ist aber die Verlagerung des Medienkonsums in die Welt der sozialen Medien, des Streamings und der Nischenangebote. Das Schweizer Fernsehen, dessen typischer Zuschauer knapp zwanzig Jahre älter ist als der Durchschnittsschweizer, mag für eine ältere Generation unverzichtbare Unterhaltung bieten. Mit dem selbstdefinierten Anspruch, einen Beitrag zum Zusammenhalt der verschiedenen Landesteile, zum Austausch zwischen den Sprachregionen und zum gegenseitigen Verständnis der unterschiedlichen Kulturen zu leisten, hat dies wenig zu tun. Auch in diesem Zusammenhang reduziert sich die nationale Einheit auf ein Geschäftsmodell zur Rechtfertigung einer in ihrer Höhe weltweit einzigartigen Mediensteuer. Quelle: „Baustelle Nationalstaat“; IHK-Schriftenreihe Nr. 36; Seite 16; http://www.free-enterprise.ch/wp-content/uploads/2015_Schriftenreihe_Nr36.pdf

Politik

Stossende Zwangsabgaben

Christoph Eisenring, NZZ online vom 1.1.2015

(…) Ein Zwang, die Leistungen einer bestimmten Firma zu beziehen, ist in einer Marktwirtschaft ein dreister Vorgang. In der Herbstsession hat indes auch das Parlament in Bern beschlossen, ab 2018 diesen Weg zu gehen und eine «Mediensteuer» für die SRG einzuführen. Gegen die Gesetzesrevision wurde das Referendum ergriffen.

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Politik

Zunftzwang

Der Bundesrat hat entschieden, den staatlich definierten Mindestlohn für Hausangestellte um 1,8% zu erhöhen. In einem Artikel im St.Galler Tagblatt vom 14. November wird der Schweizerische Arbeitgeberverband dahingehend zitiert, dass er mit dem Bundesrat einverstanden ist. Begründet wird diese Haltung unter anderem damit, dass es im Gegensatz zu anderen Branchen in der Hauswirtschaft keine Sozialpartner gibt, die eigenständig eine Lösung aushandeln können.

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Politik

Vorauseilender Gehorsam

Quoten haben wieder einmal Hochkonjunktur. So auch in der NZZ am Sonntag vom 6. Februar 2011. Unter dem Titel „Sollen Frauen noch 957 Jahre auf die Gleichstellung warten“ werden die Unternehmen aufgefordert, interne Messlatten zu setzen. So wie die Deutsche Telekom, die eine 30-Prozent-Frauenquote für Führungspositionen beschlossen hat. Nach Ansicht der NZZ am Sonntag können staatlich verordnete Frauenquoten nur verhindert werden, wenn man diese freiwillig einführt.

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