Beiträge zu ‘(4) Dezentralisierung’

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Die Macht der Nutzer

 

Dies gelesen: EU will Facebook-Algorithmen regulieren (Quelle: ZEIT ONLINE, 17.4.2018) Das gedacht: Globale soziale Netzwerke lassen sich nicht wie die Einfuhr von Aprikosen kontrollieren. Im digitalen Universum liegt die Macht bei den Nutzern. Wer nicht zufrieden ist, löscht seinen Account, meldet sich ab. Für die Politik eine Horrorvorstellung. Nicht nur in der EU.

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Und bist Du nicht willig, so brauch ich Geduld

Das Resultat ist eindeutig: Das Schweizer Volk vertraut zwangsfinanzierten Medien. Nur, auch diese klare Mehrheit wird den technologischen Wandel nicht aufhalten: „Das Internet verändert die Gesellschaft gravierend, ich würde sogar den Begriff „Revolution“ dafür nehmen. Es gibt eine grundlegende Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. (…) Und wenn es darum geht zu überlegen, was müssen wir ändern, dann bin ich bereit, mich entspannt zurückzulehnen. Weil diese Systeme werden eine solche Dynamik entfalten, dass wir es uns schlicht und einfach nicht leisten können, uns nicht zu verändern. Und insofern kann man sagen: Und bist Du nicht willig, so brauch ich Geduld.“  (Prof. Dr. Peter Kruse, Deutscher Bundestag, 4. Sitzung der Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft, 2010)

Politik

Euro: Zum Scheitern verurteilt

 

„Subventionssysteme produzieren im besten Fall kurzfristige Loyalitäten, langfristig lässt sich jedoch der supranationale Zusammenhalt nicht kaufen. Daran ändern auch Grossprojekte wie die Einführung des Euro nichts. Politische Massnahmen, die nicht durch die wirtschaftliche Vernunft, sondern mit dem Ziel der künstlichen Förderung einer europäischen Identität verabschiedet werden, richten sich früher oder später gegen das System.“ Quelle: „Baustelle Nationalstaat“; IHK-Schriftenreihe Nr. 36; Seite 12; http://www.free-enterprise.ch/wp-content/uploads/2015_Schriftenreihe_Nr36.pdf

Politik

Nationale Einheit als Geschäftsmodell

                                                                                                                                                                                              Mit Schlaumeiereien, wie dem neuen Gebührenmodell für die Finanzierung der staatlichen Medien lassen sich möglicherweise Abstimmungen gewinnen. Nicht aufzuhalten ist aber die Verlagerung des Medienkonsums in die Welt der sozialen Medien, des Streamings und der Nischenangebote. Das Schweizer Fernsehen, dessen typischer Zuschauer knapp zwanzig Jahre älter ist als der Durchschnittsschweizer, mag für eine ältere Generation unverzichtbare Unterhaltung bieten. Mit dem selbstdefinierten Anspruch, einen Beitrag zum Zusammenhalt der verschiedenen Landesteile, zum Austausch zwischen den Sprachregionen und zum gegenseitigen Verständnis der unterschiedlichen Kulturen zu leisten, hat dies wenig zu tun. Auch in diesem Zusammenhang reduziert sich die nationale Einheit auf ein Geschäftsmodell zur Rechtfertigung einer in ihrer Höhe weltweit einzigartigen Mediensteuer. Quelle: „Baustelle Nationalstaat“; IHK-Schriftenreihe Nr. 36; Seite 16; http://www.free-enterprise.ch/wp-content/uploads/2015_Schriftenreihe_Nr36.pdf

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Was die WEFler nie verstehen werden

 

Die moderne Welt ist das Resultat einer spontanen Ordnung. Entscheidungen und Projekte werden dezentral auf möglichst viele Einheiten verteilt. Neues entsteht von unten nach oben.

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Small is smart

Im Industriezeitalter stand die Wertschöpfung eines Betriebes in einem direkten Zusammenhang zur Zahl der Lohnarbeiter. Noch heute definieren wir daher Unternehmen nach der Anzahl der Mitarbeitenden. In Grossunternehmen arbeiten mehr als 250, in mittleren Unternehmen mehr als 50, in Kleinunternehmen bis zu 49 Personen.

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